Verlust von Kindeswohl durch Elternkonflikte

Das KiMiss-Instrument dient der Bestimmung des Ausmaßes von Elternkonflikten und des damit verbundenen Verlusts von Kindeswohl.

 

Sind Sie betroffen? Dann untersuchen Sie, in welchem Ausmaß ihr Elternkonflikt das Kindeswohl beeinträchtigt. Beantworten Sie für jeden der folgenden Sachverhalte, ob er zu bejahen ist und in welcher Ausprägung ('Häufig', 'Manchmal', 'Einmalig' etc.). Beachten Sie folgende Formulierungen: "Der Elternteil ..." ist derjenige Elternteil, über dessen Verhalten hier berichtet wird und "der andere Elternteil" ist derjenige Elternteil, gegen den sich dieses Verhalten richtet.

Hinweis: Wenn sich das Verhalten gegen Sie richtet, dann sind Sie "der andere Elternteil"

https://www.kimiss-institut.de/instrument

 

Das KiMiss-Instrument wurde an der Universität Tübingen im Rahmen des KiMiss-Projektes entwickelt. Eine Zusammenfassung und Hinweise zu wissenschaftlichen Publikationen finden Sie unter der Seite Wissenschaft.

Nähere Informationen zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Bestimmung eines Verlusts von Kindeswohl finden Sie auf den Seiten des KiMiss-Ratings 2014 und des KiMiss-Algorithmus.


 

von Katja Schneider
18. Juli 2019 um 16:43 Uhr

Vater wider Willen

Geborgenheit, Schutz, Stärke: Das will jeder Vater seinem Kind mit auf den Lebensweg geben. Wie aber ergeht es Männern, die wider Willen Vater werden? Für sie ist die freudige Botschaft oftmals ein Schock. Hartmut Wolters, Initiator der Väterbewegung in Deutschland, erzählt im Gespräch mit BUNTE.de von Ängsten, Sorgen und der Machtlosigkeit betroffener Männer.

Berlin (ots) "Politik und Medien gehen unterschiedlich mit den Schicksalen von Frauen und Männern um", sagt Schriftsteller Gunnar Kunz und ruft dazu auf, diese Doppelmoral zu beenden. Dabei bekommt er Unterstützung von Menschenrechtsverbänden, die am 11. Juli 2019 zum zweiten Mal den Tag der Geschlechter-Empathielücke begehen.

Berlin (ots) Im Jahr 1985 unterzeichnete die Bundesrepublik Deutschland eine europaweit gültige Übereinkunft, in der gleiche Rechte für Mütter und Väter während, aber auch nach Auflösung der Ehe in Bezug auf die Kinder festgeschrieben wurden. Seitdem ratifizierten 45 europäische Länder das Protokoll. Die SPD-geführten Bundesministerien für Justiz und Familie verweigern jedoch nach 35 Jahren noch immer die Ratifizierung.

Berlin (ots) "Öffentliche Fördermittel gewährt Bundesministerin Franziska Giffey nur für Frauenverbände. Authentische Männer- und Väterverbände gehen leer aus", beklagt Gerd Riedmeier, Sprecher der Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV). Das zuständige Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verweigert die paritätische Verteilung der Fördergelder.

Etliche Bundestagsabgeordnete haben auf unsere Aktion „Kinderrechte im GG stärken Staatsmacht und schwächen Eltern“ reagiert.

SPD, Grüne und Die Linke marginalisieren Vaterschaft und Mutterschaft und wollen ein Abstammungsrecht ohne genetische Abstammung zugunsten von Beliebigkeit und Willkür schaffen

Bundespolitik grenzt weiter Männer und ihre Verbände aus

2016 Deutschland steht weltweit in der Umsetzung der Kinderrechte auf Platz 66. Die Studie der Child Rights International Network (CRIN), die auf der UN-Kinderrechtskonvention basiert, wurde in 197 Ländern erhoben. Eine Lösung für die Trennungsfamilien hat Belgien parat, das in der CRIN Studie Platz 1 belegt. Dort wurde das Doppelresidenzmodell (Wechselmodell) als Standard für getrennte Familien eingeführt. Hier leben die Kinder im Wechsel bei beiden Eltern.

Die Benachteiligung von Vätern, Männern und Jungs weitet sich immer mehr aus. Obwohl Väterrechte angeblich gestärkt werden, müssen wir Männer für jede Stärkung von Väterrechten eine Reihe von zusätzlichen Diskriminierungen hinnehmen.